Im Artikel „Kontrollverlust? Kontrollillusionsverlust!“ führt Ulrike den folgenden Gedanken aus: Was Pädagog*innen oft als „Kontrollverlust“ fürchten, ist in Wahrheit der notwendige Abschied von einer Kontrollillusion. Diese Perspektive eröffnet einen Ausweg aus dem vielfach vermuteten Dilemma zwischen pädagogischer Verantwortung und bedürfnisorientierter, offener Pädagogik: Wenn wir uns eingestehen, dass wir das Lernen anderer nicht kontrollieren können, werden wir freier, unsere Verantwortung ganz bewusst darauf auszurichten, gute Räume für das Lernen zu gestalten, uns dabei selbst als Lernende einzubringen und die gemeinsamen Lernsituationen mit mehr Freiheit, Spannung und Freude zu gestalten.
Für die wirkSamen kann uns diese Perspektive sowohl in der eigenen pädagogischen Tätigkeit helfen als auch bei der Weiterentwicklung von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen.
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