Am 13./14. Februar 2026 haben wir uns mit rund 30 Personen in Göttingen zum ersten Mal gemeinsam vor Ort getroffen. Wir haben uns viel Zeit für Kennenlernen und Austausch genommen und in einem Prozess der Ko-Kreation dazu gearbeitet, wie wir (mehr) Wirkungsmacht in Mensch und System erreichen können (und was das überhaupt bedeutet). Zum Abschluss haben wir unsere nächsten Schritte definiert.
Die folgende Dokumentation orientiert sich an unserem Vorgehen, das wir vor Ort gemeinsam erarbeitet haben:

0. Gruppenfindung vorab
Zum Kennenlernen und zur Gruppenfindung haben wir unter anderem eine Sammlung von Perspektiven und Erfahrungen gemacht, die wir mitbringen. Außerdem haben wir gesammelt, was wir mitnehmen wollen.
1. Open Space Sessions

Das Ziel unseres Open Space war, zu teilen und zu erforschen wie wir Wirkungsmacht in Hinblick auf Mensch und System in unseren jeweiligen Kontexten erleben.
Unsere Sessions:
- Wirkungsmacht in verschiedenenen Systemen
- Durch innere Entwicklung zu äußerer Veränderung – am Beispiel der Inner Development Goals
- Menschen begeistern und Räume schaffen
- Wie können Kinder im System Schule wirkungsmächtiger werden?
- Wir nähern uns der Wirkungsmacht – assoziativ-körperlich und ko-konstruktiv (Impro-Theater)
- Was macht meine Schule, damit sich Schüler*innen wirksam fühlen? Was fehlt uns? Wie kann das Gute an Mensch und System kommen?
- Beziehungsgestaltung als Schlüssel zur Wirkungsmacht
- User-Centered-Writing-At-Work (UCWAW) – ein minimalorientierter Schreibkompetenz-Workshop
- Mindful Malen – Ein transformativer Dialog mit dir selbst
- Ein wirksames Projekt: Sprachbegleitung am OSZ
- Wie werden wir wirkungsmächtig angesichts algorithmisch verstärkter Meinungsbildung?
- Idee für ein Buchprojekt
2. Denkende Runde
Die denkende Runde ist eine Methode, die durch wertschätzendes Zuhören dabei hilft, neue Gedanken entstehen zu lassen. Wir haben dabei individuell dokumentiert.
3. Zwei-Spalten-Sammlung: Wie befördern und wie behindern wir Wirkungsmacht?
Zum Abschluss der Divergenz-Phase haben wir mithilfe der 2-Spalten-Methode zusammengetragen, wie wir pädagogische Wirkungsmacht befördern und verhindern können.
4. Sammlung von ‚Wie können wir…?‘-Fragen
In der Phase der Konvergenz haben wir ‚Wie können wir …?‘-Fragen formuliert und geclustert, um damit gemeinsam als Gruppe konkreter zu werden.
5. Konkret werden als Gruppe: Elevator Pitches
Wir haben begonnen, zu ersten ‚Wie können wir …?‘-Fragen zu arbeiten. Unsere Ergebnisse haben wir als ‚Elevator Pitches‘ festgehalten.
- Wie können wir ein zukunftsfähiges Narrativ entwickeln?
- Wie können wir die Website gestalten? Was sind Kernpunkte des Treffens zum Festhalten?
- Wie können wir in einen selbstwirksamen Produktivzyklus bleiben?
6. Vereinbarung zu den nächsten Schritten
Abschließend haben wir uns auf die folgenden, nächsten Schritte verständigt.
- Koordination: Wir haben mit Ulrike, Markus, Anne, Sabine und Nele ein Kern-Team gebildet, das die Ergebnisse unseres Treffens sichert und den Rahmen für die weitere Zusammenarbeit entwickelt. Du erreichst das Kern-Team per Mail: kollektiv@wirksamen.org.
- Kommunikation: Wir haben die Website wirksamen.org eingerichtet, um darüber nach außen sichtbar werden zu können. Den bereits bestehenden Infoverteiler und unsere Signal-Gruppe für Austausch untereinander setzen wir fort. In sozialen Medien nutzen wir den Hashtag #WirksamLernen
- Ausblick: Wir orientieren auf ein Folgetreffen innerhalb eines Jahres und suchen dazu nach Ressourcen und Räumlichkeiten.
Vielen Dank an alle, die in Göttingen mit dabei waren!

Individuelle Perspektiven auf das Treffen
- Wirksam Lernen: Ko-Kreation in der Praxis (von Nele)
Du hast auch über das Treffen in Göttingen gebloggt oder etwas veröffentlicht? Sehr gerne nehmen wir den Link hier mit auf, wenn du ihn uns zusendest. Danke!