Das Wachstum der wirkSamen weiter unterstützen

Ihr lieben wirkSamen

nun sind bereits 4 Monate vergangen, seitdem wir uns in Göttingen getroffen und eine ganze Handvoll guter Ideen in die Luft geworfen haben. Seitdem lernen und gestalten wir gemeinsam weiter: Es gibt an mehreren Orten regionale Treffen, es sind Reflexionstools und Unterstützungsmaterialien entstanden und wir sind auch online über unsere Signal-Gruppe verbunden. Immer wieder stoßen neue Interessierte dazu, die sich von unserem ‚Nordstern‘ einer menschenfreundlichen Bildung und einer l(i)ebenswerten Welt angesprochen fühlen. Herzlich willkommen! Wir freuen uns, dass unsere Ideen auf fruchtbaren Boden fallen, denn wir können sie weiter gemeinsam nähren.

Uns bewegt die Frage, wie wir alle das gedeihliche Wachstum der wirkSamen weiter unterstützen können – gerade wenn die eigenen zeitlichen Ressourcen knapp sind.

Drei konkrete Impulse möchten wir dazu mit dir teilen:

1. Du könntest dir in Deinem Kalender bewusst Zeiten blocken, um deine wirkSamen zu „gießen“. Das können z.B. 10-15 Minuten pro Woche sein, in denen du über deine pädagogische Wirkungsmacht reflektierst und gerne auch kleine oder größere Geschichten des Gelingens in unserer Signalgruppe teilst.

2. Du könntest dir in deinem beruflichen Alltag regelmäßig kurze Zeiten zum bewussten Innehalten nehmen und dich fragen:

  • Worauf kann ich mein Handeln im Sinne der wirkSamen jetzt, in dieser Situation ganz bewusst ausrichten?
  • Was genau möchte ich denken, fühlen, tun?
    Oft reicht dazu schon eine Minute Zeit aus.

3. Vielleicht willst du auch bei dir ein lokales Treffen anstoßen, um für dich und für andere einen Raum der Stärkung zu haben. Hier findest du unseren Rahmen dazu. Oder du lädst ein zu einem ‚Ausrichtungs‘-Treffen – angedockt an eine andere Bildungsveranstaltung, an der potentiell mehrere von den wirkSamen teilnehmen. Wir haben das nun schon öfters getan und es entsteht eine sehr schöne, tragende Verbindung – so wie dieses Wochenende bei der OERcamp Werkstatt in Wutöschingen.


Für Ausrichtung und Verbindung in unserer Arbeit teilen wir dieses Policy-Paper zu Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE). Es ist eine offizielle Veröffentlichung der Nationalen BNE-Plattform, auf die wir uns in unserem pädagogischen Handeln ganz wunderbar beziehen können:

Das Policy-Paper stellt BNE in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext, ruft dazu auf eine Kultur des Zuhörens zu fördern, den demokratischen Bildungsauftrag ernst zu nehmen und BNE als ganzheitliches, auf allen Ebenen von Bildung zu verankerndes Bildungskonzept zu verstehen. Wir finden das sehr hilfreich!

Teilen möchten wir außerdem ein Beispiel für kollektive Wirksamkeit und Verantwortung für die Gesellschaft:
Silja Graupe gründete 2014 die Hochschule für Gesellschaftsgestaltung (Hier geht es zum Leitbild). Sie muss sich nun aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen – und es wurde die Initiative „Bildungsmillion“ ins Leben gerufen: 1 Mensch, 1 Euro pro Monat – so können wir gemeinsam einen Bildungsraum erhalten, der beispielhaft ist für das Lernen für eine l(i)ebenswerte gesellschaftliche Zukunft.

Vielleicht wollt auch ihr Teil werden und/oder Menschen nominieren? Alles Infos hier: bildungsmillion.de

Wir senden euch herzliche Grüße und auf bald

Ulrike, Sabine, Nele, Markus und Anne

Ein Kommentar

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